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Was ist die beste Terrassen-Unterkonstruktion?

Die Wahl der besten Terrassen-Unterkonstruktion hängt von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich lässt sich sagen: Hochwertige Systeme zahlen sich auf Dauer aus, denn sie brauchen wenig Wartung oder müssen nicht schon nach einigen Jahren erneuert werden.

Überlegungen, die auf die Wahl der Unterkonstruktion Einfluss haben sind:


Das Material des Terrassenbelags:
Je nachdem, ob Sie Holzdielen, Naturstein, Fliesen oder ein anderes Material für den Terrassenbelag verwenden, kann die ideale Unterkonstruktion variieren. Schwere Beläge brauchen eine besonders stabile Unterkonstruktion mit hoher Tragkraft. Für akkurat verlegte Fliesenbeläge, bei denen es auf ein exaktes Fugenbild ankommt, eignet sich eine verzugsfreie Unterkonstruktion aus Aluminium oder auch Gitterboards (TRIAS WABIC), die freies Verlegen ermöglichen.

Klima und Wetterbedingungen:
In Regionen mit starken Temperaturschwankungen, hoher Feuchtigkeit oder extremen Witterungsbedingungen ist eine robuste und witterungsbeständige Unterkonstruktion wichtig. Auch die Lage der Terrasse spielt eine Rolle. Auf Südseiten kann sich extreme Hitze entwickeln; auf Nordseiten hält sich Feuchtigkeit hartnäckig und auf Wesstseiten sind Wettereinflüsse besonders ausgeprägt spürbar. Witterungsbeständige Materialien wie Aluminium haben sich als Unterkonstruktion bewährt.

Bodenbeschaffenheit:
Der Untergrund, auf dem die Terrasse gebaut wird, beeinflusst die Wahl der Unterkonstruktion. Auf einem festen und schon relativ ebenen Boden kann auf einem Schotterbett verlegt werden. Unebene Böden kann man mit Stelzagern gut ausgleichen. Müssen große Spannweiten überbrückt werden, so eignen sich Schwerlastprofile mit hoher Tragkraft, die nur wenige Auflagepunkte benötigen.

Mit Stelzlager, lassen sich Bodenunebenheiten bequem ausgleichen. Es gibt sie in unterschiedlichsten Höhen.

Schwerlastprofile wie TRIAS ALU ULTRA ermöglichen hohe Spannweiten un können viel Last aufnehmen.

Budget:
Die Kosten spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Unterkonstruktion. Materialien wie Aluminium oder Stahl sind etwas teurer als Holz oder Kunststoff. In der Regel zahlt sich diese Investition jedoch aus, weil die Terrasse kaum gewartet, ausgebessert oder im schlimmsten Fall sogar erneuert werden muss. Gerade Schäden in der Unterkonstrution lassen sich nur mit hohem Aufwand beheben. Auch die Kosten für einen zusätzlichen Durchbruchschutz rechnen sich, wenn man wertvolle Fliesenböden schützen möchte.

Montagevorteile:
Die Installation und Montage der Unterkonstruktion sollte einfach und effizient sein. Wichtig ist außerdem eine große Planungsfreiheit und ein ausreichend hoher Systemumfang. Praktisch sind höhenverstellbare Stelzlager, denn sie ermöglichen einen schnellen Ausgleich von Unebenheiten. Schwerlastproflie mit wenigen Auflagepunkten sind noch schneller ausgerichtet. Auf einer Fläche aus Trias-Wabic-Gitterrosten können Platten frei verlegt werden. Stelzlager können nachkorrigiert werden ohne die Gitterboards anzuheben.

Die Stelzlager des System TRIAS WABIC lassen sich justieren ohne die Boards anzuheben.

Werkzeuglos montieren: Durch die Clip-On-Adapter können Terrassen-Profile einfach aufgesetzt werden. 

Wartungsaufwand:
Berücksichtigen Sie den Wartungsaufwand, denn sie wollen die Zeit auf Ihrer Terrasse möglichst arbeitsfrei genießen. Einige Materialien erfordern sehr viel mehr Pflege als andere. Holz zum Beispiel muss regelmäßig behandelt werden, um seine Haltbarkeit zu erhalten. Aluminium ist dagegen witterungsbeständig, verzugsfrei und ist resistent gegen Schimmel oder Fäulnis.

Lokale Bauvorschriften:
Stellen Sie sicher, dass die gewählte Unterkonstruktion den örtlichen Bauvorschriften und -standards entspricht. Insbesondere für den Bau von Dachterrassen müssen Genehmigungen eingeholt werden. Der Aufbau muss zur Bauart passen.

Persönliche Präferenzen:
Ästhetische Vorlieben spielen ebenfalls eine Rolle, denn jede Terrasse entspricht ganz individuellen Wünschen. Vielleicht möchte Sie unterschiedlichste Bodenbeläge kombinieren oder Ihre Terrasse um Stufen oder Stege erweitern? Das System sollte Ihnen möglichst viel Planungsfreiheit geben. Die beste Wahl hängt von den spezifischen Anforderungen Ihres Projektes ab. Es kann hilfreich sein, einen Fachmann zu konsultieren, um die optimale Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.

Häufig gestellte Fragen

Aluminium ist langlebig, witterungsbeständig, wartungsarm und verzugsfrei. Die höheren Anschaffungskosten zahlen sich meist aus. Für eine Unterkonstruktion aus Holz eignet sich Lärche oder Douglasie, sowie resistentere Thermohölzer oder WPC (Wood Plastic Composite). Die Eigenschaften der Unterkonstruktion sollten zum Belag passen (Dehnungsverhalten etc.).

Die Anzahl der Trägerprofile hängt bei Dielenböden von der Dicke und Tragkraft des Materials ab. Als Faustregel gilt: Nicht mehr als 40 cm Abstand für Dielen mit einer Stärke unter 2,5 cm. Für  stärkere Dielen reichen 50 cm Abstand oder mehr. Die Eigenschaften der Dielen unterscheiden sich jedoch von Material zu Material. Vorschriften des Belagherstellers müssen in jedem Fall beachtet werden.

Die Anzahl der notwendigen Trägerprofile und die Menge des benötigten Zubehörs können Sie ganz einfach in unserem Online-Konfigurator ermitteln. In diesem lässt sich die Größe und Form der Terrasse sowie der gewünschte Belag angeben. Mit der jeweiligen Materialempfehlung können Sie den Bedarf schon sehr genau zusammenstellen. Wir empfehlen vor der Umsetzung mit einem Fachmann zu sprechen. Er kann auf besondere Begebenheiten hinweisen, wie beispielsweise auf zusätzlich benötige Rain-Grids für den Wasserablauf.

Um Kontaktkorrosion bei der Verbindung mit anderen Metallen zu vermeiden sollte Edelstahlschrauben aus A2 oder A4 Stahl verwendet werden. 

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